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Biografie

Stuart Skelton ist als einer der hervorragensten Heldentenöre seiner Generation hervorgetreten. Sein Repertoire umfaßt einige der Opernliteratur herausfordernsten Partien, von Wagners Parsifal, Lohengrin, Erik und Siegmund, über Strauss’s Kaiser und Beethovens Florestan zu  Dvoraks Dimitrij und Brittens Peter Grimes. Er ist aufgrund seiner wunderschönen Stimme, seines außerordentlichen musikalischen Könnens und seiner intensiv dramatischen Portraitierungen hoch anerkannt.

In der vergangenen Spielzeit hat Stuart Skelton die folgenden Partien gesungen: Parsifal, Florestan, Erik, Don Jose, Siegmund, Das Lied von der Erde und Beethovens Neunte Symphonie, mit Auftritten in Wien, Frankfurt, Adelaide, Genua, Hamburg und Los Angeles. Herr Skelton machte zudem auch sein Debut bei der BBC Proms in der Royal Albert Hall, London in der Titelrolle von Dimitrij,  und sein Edinburgh Festival Debut als Adolar in Webers  Euryanthe.  Stuart Skelton hat außerdem zahlreiche Anerkennungen für seine Auftritte als Siegmund in der hoch gelobten neuen Produktion von Wagners Der Ring des Nibellungen der State Opera of South Australia  unter der musikalischen Leitung von Asher Fisch erhalten.

 

In der gegenwärtigen und den anstehenden Spielzeiten wird Stuart in einigen seiner meist gefeierten Rollen auftreten, wenn er den Lohengrin in Triest, den Erik an der Deutschen Oper Berlin, Die Frau ohne Schatten in Frankfurt und Den Prinzen in Rusalka bei seinem Debut an Pariser Oper singt. Er wird außerdem auch wieder an der Oper in San Francisco als Don Jose auftreten und bei seiner Rückkehr an die Hamburger Staatsoper seine meist gefeierten Rollen, den Kaier und Siegmund unter der Leitung von Simone Young singen. Stuart wird zudem sein Debut an der Carnegie Hall mit Mahlers Das Lied von der Erde feiern in Begleitung der St Louis Symphony unter der Leitung seines neuen musikalischen Direktors, David Robertson, sowie sein Debut mit dem Boston Symphony Orchestra mit seiner hochgelobten Interpretation von Oedipus Rex, unter der Leitung von Christoph Dohnanyi . Herr Skelton wird zudem neue Rollen mit der Partie von Laca in der neuen Produktion Jenufa an der Oper Frankfurt und mit seiner Rückkehr an die Hamburger Staatsoper als Max in Webers Der Freischutz zu seinem ohnehin schon betrachtlichen Repertoir hinzufügen.

 

Nach dem Erfolg mit seinem Rollendebut als Kaiser in Die Frau ohne Schatten im Jahre 2003 machte Stuart seinen ersten Vorstoß als Peter Grimes. Stuarts Interpretation von Grimes veranlaßte einen Kritiker zu der folgenden Kritik:

 

"..Skeltons aggressive, hymnische Exklamationen die an die Qualitäten der Referenz-Aufnahme von Jon Vickers denken lässt."

 

Diesem Erfolg folgten Auftritte mit dem Teatro Real in Madrid als King Arthur in der Weltprimiere des Merlin von Isaac Albeniz.  Herr Skelton machte außerdem sein Debut beim Hollywood Bowl und mit dem LA Philharmonic Orchestra mit Beethovens Neunter Symphonie bei dem Gedächtniskonzert zum Gedenken der Opfer des Anschlages am 11. September.

 

Stuart Skelton begann im Jahr 2002 als Lohengrin und Erik an der Deutschen Staatsoper Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim. Kurz danach machte Herr Skelton sein Debut an der Wiener Staatsoper in der Rolle von Florestan in der Aufführung im Gedenken an Gösta Winbergh. Diesen Erfolgen folgen Auftritte als Wagners Rienzi in der konzertanten Aufführung mit dem Staatstheater Stuttgart. Herr Skelton kehrte dann in seine Heimatsstadt Sydney mit den von Kritikern gefeierten Auftritten als Don José zurück und am Ende desselben Jahres trat er nochmals als Lohengrin mit dem Teatro Communale Bologna unter der Leitung von Daniele Gatti auf.

 

Stuarts orchestrales Repertoire umfaßt Das Lied von der Erde, Beethovens Neunte Symphonie und Missa Solemnis, Dvoraks Requiem, Mahlers Achte Symphonie, Verdis Requiem und Elgars Traum des Gerontius. Herr Skelton hat diese und andere Werke mit der Begleitung des Sydney Symphony Orchestra, des LA Philharmonic Orchestra, des San Francisco Symphony Orchestra, des Frankfurter Radio Symphonie Orchesters, des Bayrischen Rundfunk Symphonie Orchesters, des Orchesters des Norddeutschen Rundfunks, des BBC Symphony Orchestra Wales und dem Leipziger Gewandhaus-Orchesters aufgeführt. Er hat unter anderen unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim, Christoph Dohnanyi, Christoph Eschenbach, Asher Fisch, Daniele Gatti, Michael Gielen, Daniel Harding, Richard Hickox, Mariss Jansons, Lorin Maazel, Sir Charles Mackerras, Kent Nagano, David Robertson, Donald Runnicles, Esa-Pekka Salonen, Edo de Waart, Sebastian Weigle und Simone Young gearbeitet.

 

Während seiner Jugend in Australien hat Stuart Skelton seine stimmliche Ausbildung in Sydney früh begonnen und erlangte nationale Anerkennung nachdem er die zwei höchst-anerkannten Wettbewerbe Australiens gewann. Stuart setzte seine Ausbildung am Conservatory of Music der University of Cincinnati unter der Aufsicht der Professoren Barbara Honn und Thomas Baresel fort, und graduierte im Jahre 1995 mit seimen Diplom in Musik, bevor er nach San Francisco ging, wo ihm die Mitgliedschaft in der anerkannten Adler Fellowship angeboten wurde, während der er als erster Australier den Belvedere Wettbewerb in Wien gewann. Er hat weiterhin Auszeichnungen der Sullivan Foundation und die Robert Lauch Memorial Auszeichnung der Wagner Society of New York erhalten.

 

Herr Skelton kann als King Arthur auf der DVD-Aufnahme der Weltpremiere des Merlin von Albeniz herausgegeben von der BBC/Opus Arte/Teatro Real Madrid, und als Siegmund auf der bald bei Melba Recordings herausgegebenen CD des Ring des Nibellungen der State Opera of South Australia gehört werden.